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Noctilucent Clouds (NLCs) kündigen massive Veränderungen in Atmosphäre an! - 

11 August 2018

 

Quelle: Spaceweather.com vom 15.8.2018

Was sind "Leuchtende Nachtwolken" ...

NLCs entstehen in einer Höhe von 50 - 80 Km bei Temperaturen ab -130° Celsius. Neben Co-Faktoren scheint die schwache Sonne derzeit die offenkundigste Erklärung dafür zu sein. Den Grund benennt Dr. Philips, dass durch die schwache Sonne auch die UV-Leistung abnimmt, was zu zwei Effekten führt:

1) Die obere Atmosphäre kühlt deutlich ab!

2) In der oberen Atmosphäre reichern sich immer mehr Wassermoleküle an, die nicht mehr durch die UV-Strahlung gespalten werden und sich zu gigantischen NLCs formen.

Da die Sonne immer schwächer wird, könnten sich die NLCs deutlich steigern, was ein Beweis für diese Theorie wäre. Nicht geklärt ist, welche Auswirkungen so kausale Änderungen für die unteren Atmosphäre-schichten und damit auch auf das Klima haben. - Diese Zusammenhänge sprechen ganz klar gegen einen CO2 verursachte Aufwärmung der Atmosphäre, - das Gegenteil ist der Fall! - 

 

 

Die sog. Noctilucent Clouds (NLCs) sind in diesem August 4 x stärker ausgeprägt als noch im Jahre 2017! -

Dazu Dr. Tony Philips von Spaceweather.com: "Etwas Ungewöhnliches passiert in der oberen Schicht unserer Atmosphäre!" - Normalerweise beginnen die NLCs im August zu verblassen, - dieses Jahr jedoch erst-mals nicht, was auf massive Veränderungen hinweist, die in der oberen Atmosphäre ablaufen, -  und die wirken sich auf eine noch unbekannte Weise auch auf die unteren Atmosphärenschichten aus, u.a. auch auf die Jet Streams, deren Turbulenzen Wetter-Extreme zur Folge haben, die wir dieses Jahr und auch schon 20176/17 zu spüren bekamen! - NLCs wurden seit 1885 aufgezeichnet und man weiß sehr wenig über sie, außer dass sie während  bzw. nach großen Vulkanausbrüchen (1883 der Krakatoa) oder einem Sonnen-Minimum aufgezeichnet wurden. 

 

Das signifikante Ansteigen von NLCs ist ein deutlicher Beweis gegen die publizierten Klimamodelle! - Was kann man den Mainstream-Wissenschaftlern noch glauben, zumal die Realität ihre Modelle widerlegt! - 

 



AR2715 - droht der Erde eine Katastrophe? -

NASA News vom 20/21 Juni 2018. 

Am 20. Juni, mitten drin im Sonnenminimum tat sich ein gigantischer Sunspot auf, - AR 2715 und das, nachdem seit September 2017 absolute Ruhe auf der Sonne herrschte! - Für die Sonnenforscher ein bisher noch nie da gewesenes Phänomen mit einem gewaltigen Gefahrenpotenzial! - 

Der KP-Index der Sonne zeigt uns eine sehr schwache Sonnenaktivi-tät, weswegen auch das Erdma-gnetfeld nachlässt. Die Stärkung des Erdmagnetfeldes wird u.a. durch das Weltraumwetter bewirkt, das sich seit dem Zyklus 23. grundlegend verändert, da es keine Flares und damit verbundene Massrauswürfe mehr hervorbringt. Dafür entstehen immer mehr sog. "Coronal Holes" die immer mehr ionisierende Strahlung auf die Erde bringen. Grundlegend aber hat sich der Protonen/Elektronen Potenzialaustausch aus dem Weltraumwetter verändert, was sich auf die Atmosphären-Chemie auswirkt und die wiederum wirkt sich auf das Klima als Ganzes aus! - 

Wie sich am solaren Elektronen-Fluss erkennen lässt, gehen die Elektronen-Potenziale um 3 - 4 Potenzen in den Mangel, - es entstehen Defizite, die sich über den Van-Allen-Gürtel zur Ionosphäre und darüber in die untere Biosphäre auswirken! - 

Ein verminderter Elek-tronen Fluss wirkt sich auf das Magnetfeld der Erde aus, wie das Frequenzdiagramm der Schumann Frequenz aufzeigt! - Die weißen "Einschläge" sind Störungen und Schwankungen in der Erdfrequenz und zeigen an, dass das magnetische Schutzfeld der Erde sehr instabil ist! - 

Das ist besonders fatal, denn würde der Subspot AR 2715 Flares mit entsprechenden Massrauswürfen (CME) hervorbringen, so träfen die Partikel auf eine Erde, deren Schutzschilde große Löcher aufweisen! - Dadurch kann viel Sonnen-Substanz in die unteren Bereiche der Atmosphäre eindringen und zu ungeahnten Wirkungen führen! - 


Mit dem Abfall der Elektronen und Protonen von der Sonne, nimmt das Potenzial an ionisierender Strahlung immer mehr zu und wird zu einem persistenten Teil der Erdatoms-phäre! - Seit mehr als 1,5 Jahre wird die Erde und sämtliche biologischen Systeme auf ihr, mit deutlich erhöhten X-Ray's bombardiert, während sich der Erdkern mangels Elektronen- und Protonen-Austausch abbremst; - eine Kettenreaktion, die jetzt durch den gigantischen Sunspot katalysiert werden könnte, denn bei all den Veränderungen, die einer minimalen Sonnenaktivität geschuldet sind, ist die Erde nicht vorbereitet auf einen großen Masseauswurf. Ähnliches ist zu Beginn September 2017 passiert, als die Sonne nach tiefer Ruhe auf einmal einen der stärksten Masseauswürfe der letzten beiden Jahrzehnte von sich gab um danach wieder ins "Koma" zu fallen! - Damals gab es einen KP-8 Sturm uns es fehlte nicht viel zu einem globalen "Blackout"! - Was wird der gigantische Subspot also bringen, - die nahe Zukunft wird es zeigen! - Eines jedoch ist sicher, - es wird kein Einzelereignis bleiben da mit zunehmender Schwäche der Sonne, immer mehr die intergalaktische Strahlung Einfluß auf die Sonne  und das Weltraumwetter nimmt. Nur eines lässt sich mit Bestimmtheit sagen: "Wir sind mitten drin in grundlegenden interplanetaren Veränderungen, gegen die wir gar nichts tun können, ausser zu versuchen, uns den neuen Verhältnissen anzupassen! - 

 

 


Einzigartig signifikante Sonnen-Veränderungen

NASA-Report hier <Klicken>
NASA-Report hier <Klicken>

hvA, vom 11.3.2018

An der Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit vorbei, vollziehen sich auf der Sonne dramatische Veränderungen! - Einerseits bricht der Elektronen-Fluss um mehr als 3 Potenzen ein! - 

Andererseits trifft immer mehr kosmische Strahlung auf die Erdoberfläche, - ionisierende Strahlung, die aus unserem Lebensumfeld immer mehr eine "Röntgenkammer" macht! - Die Elektronen Einbrüche führen zur Abschwächung des Erdmagnetfeldes, - einerseits durch das Fehlen der Elektronen, andererseits verlangsamt sich der Erdkern in seiner Rotation. Von Innen und von Außen wird das Erdmagnetfeld destabilisiert und heute, am 11.3, sehen wir erst,als die Auswirkungen: Ein immenser "Crack" im Erdmagnetfeld, - verbunden mit einer "Aurora-Explosion"! -  



Mysteriöses Wolkenband vom Nord- zum Südpol!-

Vom 26.2.2018

Völlig unerklärlich dieses Wolkenband, das man deutlich vom Weltraum aus sehen kann, aber auch auf der Erde, - eine "Rühre" welche die Erde in zwei Hälften schneidet, - so geradlinig, dass es für die Natur "Unnormal" ist! -        Mehr im Artikel -->  Hier <Klicken>



Partial Solar Eclipse vom 15 Februar 2018


Aktuelle Ereignisse aus der Sonne

KLICK zum momentanen Spaceweather:    <SPACEWEATHER>

Blauer Blitz über Irland! -   vom  6.2.2018

Einem "grünen Blitz" kennt man in Irland, doch das, was Noel Keating am 4. Februar beim Sonnenunter-gang am Rossnowlagh Beach in Irland fotografierte ist bisher einmalig: einen blauen Blitz! - Diese werden auf die gleiche Weise wie grüne Blitze gebildet: Eine Fata Morgana vergrößert winzige Unterschiede in der atmosphärischen Refraktion von rotem, grünem und blauem Licht. Blaue Blitze sind in der Regel schwerer zu sehen als grüne Blitze, da sie in den umgebenden blauen Himmel übergehen. Wenn die Luft jedoch außergewöhnlich klar ist, taucht der blaue Blitz als ein "Phänomen" einer sich stark verändernden Sonne auf. - 

 


Co-Rotierende Interaktions-Regionen (CIR) auf der Sonne! -

hvA, 15.1.2018                                                                                                            Quelle: Spaceweather

 

 

Die vom NASA Spaceweather angekündigten Winde aus der "Co-Rotating Interaktion Region", - kurz CIR, - ummantelten die Erde  am 14. Januar pünktlich in den frühen Morgenstunden und erzeugten dabei ein gigantisches "Aurora-Spektakel" (Bild 1). - Bild Nr. 3 zeigt einen massiven Einbruch des Elektronen-Flux in den frühen Morgenstunden, als der Sonnensturm über das Erdmagnetfeld kam, das um 3:31 Uhr seinen Tiefpunkt erreicht hat bei -9,54 nT, südlich ausgerichtet (Bild 4), - also das Erdmagnetfeld interferierend.

Die Winde aus der CIR haben sich wahrscheinlich durch Elektronenbremsung beschleunigt, was den Einbruch des ohnehin schon seit Tagen darniederliegenden Elektron-Fluxes erklären würde. Schockähnliche Dichtegradienten und verstärkte Magnetfelder in einer CIR können Effekte hervorbringen, wie sie von Coronalen Masseauswürfen (CMEs) stammen. Daher gab es in den Morgenstunden des 14.1 dann auch gleich einen G1 Sonnensturm gemäß der NOAA-Skala; - und das ganz ohne Sonnenflecken und bei so gut wie keinen Aktivitäten! - 

 

 


AIM: "Electric-Blue Clouds" um die Antarktis beobachtet! -

hvA, 3.01.2018                             Quelle: NASA-News

 

Am Neujahr machte das AIM Team der NASA ein Foto von einer  Noctilucent Cloud (NLCs)! über der Antarktis. Das sind nachtleuchtende Wolken, die aus der Mesosphäre (ca. 80 Km) kommen und sich aus Eiskristallen zusammensetzen. Die Saison beginnt im November, wenn der Wasserdampf des Sommers über der Arktis in die oberen Atmosphärenschichten vordringt. - Nach den Erkenntnissen des AIM haben die NLCs eine bisher unverstandene  "TeleVerbin-dung" zum terrestrischen Wettergeschehen, u.a. beim Warm-Kalt-Luft-Tausch, der zur Zeit in den USA aus dem Ruder läuft. - Zwar ist die NLC-Saison im Durchschnitt zu den vorherigen Jahren (lt. NASA) eher verhalten, doch umverlagerte Jetstreams können auch die Ordnung der "Normalität" zerstören, wenn sie  aus "Normal" etwas "Abnormales" erschaffen. - Hinter all den Facetten der Veränderung steckt eine schwache Sonne, de das Neue Jahr ohne Sonnenflecken begann, - bis heute. 

 

 


Gigantic Jets - Anomalien inunserer Atmosphäre!  vom 23.12.2017 

 

Erstmals entdeckte man sog. "Sprites" in den 80-er Jahren, - rote Blitze die sich über den elektrischen Stürmen in der Atmosphäre entladen. Mit dem bloßen Auge sind diese aber schlecht zu erkennen, - ganz im Gegensatz zu ihrer "Mega-Form", den "Gigantic Jets", deren Entladung man erstmals 2001 beobachtet hat. Die Tentakel der Entladungen ziehen sich durch das gesamte Universum! -  Franky Lucena, ein Spaceweather Fotograf hat das in 2017 vermehrt auftretende Phänomen der gesteigerten Sprites mehr als 2 Duzend Mal gesehen, - vor allem bei Unwetter-Extremen, insbesondere Harvey produzierte viele Gigantic Jets! - Diese atmosphärischen Entladungen entstehen durch die Zunahme kosmischer Strahlung in den oberen Atmosphäreschichten bei denen Sekundärelektronen freigesetzt werden, über deren Wirkung man s gut wie gar nichts weiß! - 

 


Stratosphären-Wolken an den den Polen! vom 21.12.2017 

 

Es wird eiskalt! - Am 20. Dezember bildeten sich über Kvaløya in Norwe-gen pinkfarbene Stratosphäre-Wolken (PSC), die zwar wunderschön und mystisch aussehen, jedoch Zeichen extremer Kälte sind! - Aus den oberen Atmosphäreschichten kommen Temperaturen bis zu - 85° C auf die Erde, was sogar für die Polarregionen zu kalt ist! - Das Phänomen der PCE's entsteht, wenn extreme trockene Luft in den oberen Atmosphäre-Schichten vorherrscht, was von Norwegen bis nach Schweden der Fall ist, da auch in Schweden PSC's gesehen wurden. Der farbenfrohe Effekt entsteht, wenn die auseinan-derliegenden Wassermoleküle unter extremen Minusgraden zu Eiskristallen gefrieren. - Wollen wir hoffen, dass die Polar Vortex so stabil sind, um die extreme Kälte nicht innerhalb des 60. Breitengrades zu verteilen!- 

 


NASA: Supermoon Trilogy vom                 3.12.2017 - 31.1.2018

Vom: 2.12.2017                                            Link: NASA-Science

Morgen beginnt die "Supermoon-Reise" die am 31.1.2018 endet und dabei dem Januar nicht nur zwei sehr große "Super-Vollmonde" beschert, der letzte Supermond der Wanderung ist ein sog. "Blut-Mond", der nicht nur sehr groß ist, sondern auch sehr "rot". - Alle zweieinhalb Jahre kann man einen "Blut-Mond" beobachten, doch dieser fällt mit der Totalen Eklipse zusammen und ist daher besonders sehenswert. - Supervollmonde heißen auch Nearby perigee Full Moon, da der Mond auf der elliptischen Bewegung um die Erde an seinem Perihel ist, dem nächsten Abstand zur Erde. - So ist er nicht nur um ca. 14% größer, sondern auch um gut  30% heller, - eine kleine Nachtsonne und ein tolles "Mondspektakel". - Auf dem NASA Video kann man sehr schön die Umlaufbahn des Mondes um die Erde sehen, wodurch der Effekt entsteht. - 

 


Asteroid 2016 HO3 - rätselhafter Erdbegleiter

hvA, - 18.10.2017                             Link:  spectrum.de

2016 entdeckten Astronomen ein Objekt, das die Erde auf einer konstanten Bahn umkreist. Mit dem Namen "2016 HO3" reist der schwache Lichtfleck um die Sonne und im Abstand von 38 LD um die Erde herum. Astronomen an der University of Arizona nutzten vor kurzem das Large Binocular Telescope auf Mount Graham, um mehr über 2016 HO3 zu erfahren, und sie haben eine Antwort, die ihr im Video erkennen könnt, um unsinni-gen Spekulationen vorzubauen. Es handelt sich nicht um "Planet X" oder um eine drohende Gefahr, vielmehr ist es eine Entdeckung mittels modernster Technik, die uns mehr Verständnis bringen kann! - So wie der Mond durch seine Umlaufbahn Gezeiten und Erdbewegungen bestimmt, so hat auch 2916 HO3 eine noch nicht näher bestimmte Funktion, auf die man schon gespannt sein darf! - 

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3200 Phaethon: Erdnächster Vorbeiflug seit 1862

hvA, 13.12.2017         Quelle: SpaceWeather.com

 

Jedes Jahrzwischen den 4 und 23 Dezember kommen sie wieder, die "Geminiden". Sie hinterlassen ein fulminantes  "kosmisches Lichterspiel" am Nachthimmel, das am 13 und 14Dezember seinen Höhepunkt findet, da der Fels-Komet "3200 Phaethon" zu dieser Zeit am erdnächsten ist. Den 5 Km durchmessenden Kometen begleiten eine Vielzahl kleinerer Objekte, welche beim Vorbeiflug (flyby) von der Erde angezogen werden und in ihrer Atmos-phäre verglühen. - Die Geminiden sind mit 120 - 160 Asteroiden pro Stunde die imposantesten Lichterscheinungen am Himmel, die das Jahr zu bieten hat.  Bereits heute haben sich die "Fireball-Sichtungen" auf 195 (!) im Vergleich zum Vortag, mit nur 38 Fireballs, deutlich erhöht! - Auch wenn man gerade eine Pechsträhne hat, - heute und morgen kann jeder Glück haben und eine "Sternschnuppe" sehen, mit der man das Glück dann vermehren kann. - So nah wie der Komet 3200 Phaethon dieses mal vorbeifliegt, so nah war er der Erde noch nie, - zumindest nicht seit 1862, als man angefangen hat, ihn zu dokumentieren. - 

 


Rosa-Aurora bei SunSpot-Minimum  23.11.2017

 

Obwohl die Sonne keine Sonnenflecken hatte und ein Aktivitäts-Minimum aufweist, ist am Himmel über Tromsö  (Norwegen) ein bemerkenswerter "Rosa-Aurora-Ausbruch" entstanden, den Frank Meissner in den 22 Sekunden seines Bestehens aufgenommen hat. "Plötzlich wurde das ganze Tal weiß, - mit einem Hauch von pink."  - Diese Aurora-Phänomene traten öfters auf und sie waren so hell wie Autoscheinwerfer. Die meisten Aurora sind grün, - verursacht durch energiereiche Partikel aus dem Wertraum. Sie erreichen Sauerstoffatome in Schichten von 1 - 300 Kilometer über der Erde. Pink erscheint die Aurora, wenn energiereiche Partikel in Bereiche bei 100 Km und darunter Stickstoffmoleküle treffen! - ein fleckenlose Sonne, die neue Ursachen und Wirkung erzeugt!

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Blaue Aurora  28.10.2017

Rund um den Polarkreis sehen die Menschen fast jeden Abend grüne Auroras. Es ist nichts, worüber man nach Hause schreibt. Blaue Auroras hingegen sind sehr ungewöhnlich. Deshalb ist dieses Foto, das letzte Nacht von Lights over Lapland Reise-führer Oliver Wright in Abisko, Schweden, aufge-nommen wurde, so bemerkenswert. Es war total blau ", sagt Wright, ein erfahrener Führer, der zig geomagnetischer Stürmen miterlebt hat." Ich habe noch nie etwas Ähnliches gesehen! "

In Auroras ist Blau ein Zeichen von Stickstoff. Energiereiche Partikel, die ionisierten molekularen Stickstoff (N2 +) in sehr großer Höhe treffen, können ein kaltes azurblaues Glühen erzeugen, das meistens bei starken geomagnetischen Stürmen auftritt. Gestern Abend war die geomagnetische Aktivität jedoch nicht intensiv.

 

Conral Hole  27.10.2017

Coronal Hole entstehen normalerweise bei Sonnenflecken Minimas (an den Polregionen) und Maximas (auch in den Breitengraden). Seit Anfang des Jahres begleiten und die Coronalen Hole, die Regionen auf der Sonne bezeichnen, aus denen die Sonnenwinde nicht im Magnetfeld der Sonne strömen, sondern direkt in den interplanetaren Raum! - Dreht sich eine CH zum Erdorbit, so wird die Erde von den energeti-schen Teilchen getroffen. Je größer die CH ist, desto länger ist die Dauerbelastung von solarkosmischer Strahlung, deren Einfluß sich auf Erdkern, Atmosphäre und auch auf den Menschen sowie Tiere und Pflanzen auswirkt! - 


EXO-Komet fliegt auf Sonne zu  26.10.2017

Tief im Inneren des Merkur taucht der unge-wöhnliche Komet 96P/ Machholz in Richtung Sonne. Bei der nächsten Annäherung am 27. 10 wird er durch die Schwerkraft der Sonne, nur 0,12 AU vom Stern, fliegen. Coronagraphs an Bord der umkreisenden Solar und Heliospheric Observatory (SOHO) überwachen den Vorbei-flug. Der Komet 96P kommt alle 5,24 Jahre. Es handelt sich um einen neueren Kometen der häufig Sonnenstöße auslöst. Während eines ähnlichen Vorbeiflugs im Jahr 2002 beobachtete SOHO zwei winzige Fragmente vor dem Hauptkern. Dies bedeutet, dass der Komet sich aktiv weiterentwickeln kann und während des Tauchgangs in dieser Woche mehrere Fragmente abwerfen könnte. - Eine im Jahr 2008 veröffentlichte wissenschaftliche Studie ergab, dass 96P/Machholz "extrem anomale molekulare Abundanzen" aufweist. Chemisch gesprochen, ist es nicht wie andere Kometen, die auf die gleiche Weise untersucht wurden. Man vermutet, das er aus einem anderen Sonnensystem in den Weltraum geschleudert und später von der Gravitation unserer Sonne erfasst wird. - Wir bleiben dran! -