Natur & Klima                              Stürme


<Klick> für mehr Infos
<Klick> für mehr Infos

23  -  Oktober  - 2018

WILLA vor Landfall

 

Mexiko: Hurrikan  WILLA  im Landfall mit Kat.5 Stärke 

 

Der Extrem-Hurrikan "Willa" bewegt sich mit Kategorie 5 Stärke nordwärts und erzeugt lebensgefährliche Sturmfluten, Extrem-Winde sowie Regen über  Teilen von West-Zentral- und Südwest-Mexiko. WILLA ist der 22. Sturm der Pacific Hurricane-Saison 2018 und er folgt auf starke Regenperiode was weitere tödliche Erdrutsche begünstigt, von den katastrophalen Überschwemmungen einmal abgesehen.  

Im Laufe des Abends des 23.10.2018 kommt WILLA an Land, - im Moment (20:00 Uhr EU) nähert er sich mit Kat. 3 Stärke dessen Spitzenwinde 250 km/h erreichen. Die Winde breiten sich vom Zentrum nach außen aus und werden mit Tropensturmstärke durch das Land fegen. Die größte Gefahr aber sind die Sturm-Fluten und der extreme Regenfall, der lokal bis zu 400 mm sein kann. Wind und noch mehr Wasser sind für den völlig aufgeweichten Boden in Mexiko, der noch dazu die ganze Zeit durch Erdbeben durchgerüttelt wird, die besten Voraussetzungen für weitere große Erdrutsche oder Risse in der Erde. - 

 



Medicane "Zorbas"

Medicane "Zorbas", wie er von der Freien Universität Berlin benannt wurde, entwickelte sich am 27.9.2018 über dem Mittelmeer und erreichte am 29.9.2018 die S-W Spitze der Peloponnes mit Winden von  90 - 105 km/h und immensen Wassermengen von 200 mm, die nur binnen 24 Stunden auf den völlig vertrockneten Boden nierdergingen. Flüsse traten über die Ufer, Strassen wurden über-, bzw- wegge-schwemmt bis in den Westen nach Attika. Am stärksten betroffen war Messinia im Südosten der Peloponnes. Die Küstenhauptstadt von Kalamata und Küstenorte wie Methoni und Finikounda wurden von Wellen überschwemmt. Andere schwer betroffene Gebiete sind der nördliche Teil der Insel Euböa, wo am 30. September drei Menschen vermisst wurden.

                                                                                                                                                ...

Nachrichten am "Day After"

Gibt es leider nur auf englisch! - Nachdem der Medicane aufgehört hat zu wüten, wurde er anscheinend uninteressant! - Konnte am 1.10. leider nichts auf deutsch finden, doch die Nachrichten sind auch so gut zu verstehen. - 

Nachrichten vom 29.9.2018

 

Überall wo Zorbas war, herrschte Chaos und Zerstörung, - in seinem Schlepptau waren mehrere Wasser-Tornados und 2 dokumentierte Landtornados bei Askeli und Poros, die weitere große Schäden verursachten. Die Infrastruktur in der gesamten Region ist schwer angeschlagen, - über 1.000 Rettungseinsätze, vollgelaufene Häuser, Stromausfälle, Erdrutsche, Überschwemmungen, Verkehrs-Chaos auf dem Lande, wie dem Wasser, alles steht. - Es wird eine Zeit dauern, bis zum einen alle Schäden erkannt und behoben sind.  Zorbas hat sich über Griechenland ausgewütet und deutlich an Stärke verloren, so dass die Türkei noch einmal mit einem "Blauen Auge" davon gekommen ist; - sie haben von all dem zerstörerischen Chaos nicht viel mitbekommen. Gerade das arme Griechenland wird aber zu kämpfen haben, um all das wieder aufzubauen, was die Fluten mit sich gerissen haben. Die leeren Staatskassen sind jetzt gleich der nächste "Mediwahn" der sie treffen wird. - 

 



Hölle über dem Atlantik!

Während Hurricane FLORENCE auf Kategorie 4 Stärke ange-wachsen ist, folgen ihm über dem Atlantik zwei weitere, ebenfalls sehr starke Hurricanes, ISAAK und HELENE. Zwei weitere Depressionen bilden sich auf den Nebenwegen, die durchaus großes Zerstörungspotenzial in sich tragen, denn auch wenn die Windspitzen keine Hurricans klassifizieren, so tragen sie eine Unmenge von Wasser in sich, die sie über dem Festland abgeben werden. Eine weitere fatale Eigenschaft macht die Stürme gefährlich, denn sie bewegen sich nur sehr langsam, wodurch sie sich länger lokal auswirken! - 

 

  3 Hurrikanes - 2 Depressionen 



Klima-Domino-Effekt

Fatale Rückkopplung: Das Erdklima ist möglicherweise labiler als bisher gedacht. Denn schon eine relativ geringe Erwärmung könnte eine Kaskade von positiven Rückkopplungen auslösen, die das Klima irreversibel destabilisiert, warnen Klimaforscher. Die Folge wäre ein "Umkippen" des irdischen Klimasystems zu einer "Treibhaus-Erde" – einem Klimaregime, in dem die Erwärmung sich selbst verstärkt und kaum mehr aufzuhalten ist. Alle Zeichen sprechen dafür, dass wir den "Point of no Return" bereits überschritten haben und dass man uns lieber nicht darüber informiert, da die logische Folge eine Neuordnung unserer Gesellschaft und auch unseres Zusammenlebens ist!

 

<Klick> für info
<Klick> für info

 Umkippt-Moment