GIFT: Aktuelles - Kurz News


kontrovers vom 24 Januar 2018


Kurz hat man den Fernsehbericht wahrgenommen (oder auch nicht) und lebt sein Leben weiter! - Ist es nicht bedenklich, dass die Medien eine "Gift-Pandemie" veröffentlichen, die eine chronische Vergiftung der Allgemeinheit bewirkt, - jeden Tag, - jede Sekunde, - weit über ein Menschenleben hinaus und nur ein paar Wochen danach jagt man den nächsten "Hype"  und tut so, als wäre nichts gewesen! - Doch die Vergiftung geht weiter und die schlecht abbaubaren Gifte kumulieren sich immer mehr kritisch auf! - 

 

Endzeit-News: Toxische Perfluorierte Chemikalien sind nun Bestandteil der Biosphäre! -

Vorsatz oder Dummheit, - eine globale Gift-Pandemie, die uns nun ALLE betrifft! - 

 

hvA, - 18.6.2018

PFCs sind verschiedene chemische Verbindungen, bei denen die Wasserstoffatome in Ketten von Kohlenwasserstoffen teilweise oder vollständig durch Fluor ersetzt worden sind. Diese Fluorkohlen-stoffe sind äußerst reaktionsträge und bilden auf Oberflächen dünne, widerstandsfähige Filme aus, wes-wegen PFC-haltiger Löschschaum ein Feuer schnell erstickt. Diese Eigenschaft ist auch der Grund,  warum sie in der Natur praktisch nicht abgebaut werden können! - Darin liegt das Problem, denn obwohl die EFSA das Inverkehr-bringen sowie die Verwendung von PFOS (Perfluoroktansulfonsäure) zum Stichtag 27. Juni 2008 in der Richtlinie 2006/122/EG verbietet, ist das nur 1 von 800 PFCs! - 

 

PFOA (Perfluoroktansäure):

Die EU hat auf Initiative des UBA mehrere PFC als besonders besorgniserregende Stoffe nach der Chemikalienverordnung REACH identifiziert. Darunter befinden sich PFOA und das Ammoniumsalz APFO. Das UBA hat diese beiden Stoffe gemein-sam mit der norwegischen Umweltbe-hörde bewertet. Sie erfüllen aufgrund ihrer persistenten, bioakkumulierenden und toxischen (PBT) sowie reproduktions-toxischen Eigenschaften die Kriterien für besonders besorgniserregende Stoffe. Deshalb hat die EU PFOA und APFO im Juni 2013 in die REACH-Kandidatenliste aufgenommen.


Die in den USA gemessenen Kon-zentrationen waren 35-mal höher, als die US-Umweltbehörde Environ-mental Protection Agency (EPA) empfiehlt. PFC werden seit Jahrzehnten überall auf der Erde in zahllosen Konsumartikeln verwen-det und haben sich im Boden und im Grundwasser verteilt. Je intensiver Forscher danach suchen, desto mehr kontaminierte Orte finden sie. So gut wie jeder Mensch in den Industrienationen hat PFC-Moleküle aus dem Trinkwasser oder den Nahrungsmitteln im Blut! - In Regionen, wo PFC oder Produkte aus ihnen hergestellt wurden, reichern sich die Chemikalien besonders stark an, ebenso an Löschstellen, wo große Mengen PFC haltiger Löschschaum in das Erdreich versickert!  Wie sinnvoll kann es sein, nur Einzelstoffe zu verfolgen, die zu akuten Gefahren führen, wohingegen man alle anderen PFC Gifte ignoriert, weil sie  unmerkbar zu chronischer Vergiftung führen!? -

Doch verboten werden nur die Supertoxischen, die in parts per trillion gemessen werden, - also 1 Tropfen auf 25 Olympiaschwimm-becken! -   Tonnenweise verteilen sich diese hoch toxischen Stoffe über Jahrzehnte ausgebracht und erst jetzt fängt man an, nach ihnen zu sehen! - 

 

GIFT im Grundwasser "BR vom  6  Juni 2018"

PFCs wurden in den 1940er Jahren von der Minnesota Mining and Manufacturing Company (heute 3M) entwickelt und seither in großen Mengen produziert. Sie werden z.B. zur Beschichtung von Jacken eingesetzt wodurch Wasser, Fett und Schmutz abperlen. PFCs sind seit langer Zeit auch in Küchenutensilien oder Lebens-mittelverpackunge, z.B. Antihaftpfannen. Mit Hilfe dieser Chemikalien kann man andere Beschichtungen wie Teflon leichter auf Oberflächen bringen. In den anschließenden Produk-tionsschritten sollte das PFC wieder entfernt werden, aber Untersuchungen dazu, ob das vollständig gelang, liefern widersprüchliche Ergebnisse. Die PFCs könnten also später bei Kontakt mit Nahrungsmitteln an diese abgegeben werden, wobei vor allem langkettige Moleküle  jahrelang im Körper verbleiben, wo sie zu unerforschten Kumulations-, Kreuz- und Wechselwirkungen führen! -  Heute gibt es mehr als 3000 unterschiedliche PFC die immer stabiler werden sollen, was sich nun als massiver Nachteil für Mensch und Umwelt erweist. Die Moleküle aus Kohlenstoff und Fluor sind unnatürlich und können im Boden nicht von Mikroorganismen abgebaut, von der Sonne oxidiert oder über Pflanzen, Tiere sowie Menschen verstoffwechselt werden.

Jedes irgendwann einmal produzierte PFC-Molekül befindet sich noch irgendwo auf der Erde und es werden von Jahr zu Jahr mehr! Wissenschaftler entdeckten PFCs in Eisbären, Walen, Fischen und landwirtschaftlichen Erzeugnissen und so gehören sie nun neben Mikroplastik zu den neuen Stoffen unser Biosphäre! - Derweil verbleiben die Verantwortlichen in der Einzelfallbetrachtung von wo ein PFC nach dem anderen in die "Stockholmer-POP-Konvention" (Persistent Organic Pollutants) wandert, - dort, wo auch alle anderen Dioxine stehen, welche die Natur nicht mehr los wird! - 

Weltweite Verbreitung von PFCs

 Mehr als sechs Mio. US-Amerikaner werden mit Trinkwasser versorgt, das PFC in Konzentrationen über dem empfohlenen Richtwert enthält. Das ergab eine Erhebung von Xindi Hu von der Harvard University. Gemeinden < 10 000 EW und private Brunnen wurden nicht untersucht, deshalb könnten die wirklichen Zahlen sogar höher sein.

 


Etliche Jahre schon werden vor allem langkettige PFC mit acht oder mehr Kohlenstoffatomen eingesetzt. Die beiden häufigsten sind Perfluoroctansäure (PFOA) bei der Herstellung von Teflon und GoreTex, sowie Perfluoroctansulfonsäure (PFOS), ein Bestandteil von Löschschaum und aufsprühbarem Imprägniermittel. Hier gäbe es naturverträgliche Alternativen aus der Deutschen High-Bio Forschung wie z.B. die Rhamnolipide, die einen Großteil der chemischen Gifte aus den natürlichen Stoffkreisläufen verbannen könnten, würde man sie nur endlich verwenden! -  

 

Im Gegensatz zu Schadstoffen wie Dioxin oder DDT, die sich vor allem im Fettgewebe anreichern, gehen PFC ins Blut und könnten deswegen von den Nieren herausgefiltert werden. Langkettige PFC hingegen können kaum über den Urin ausgeschieden werden und verbleiben jahrelang im Körper. Die kurzkettigen PFCs verbleiben zwar nicht im Organismus, doch die Natur kann sie deswegen immer noch nicht abbauen und so bleiben sie halt dort! -

Hierzu das Bundesumweltamt:             Kurzkettige PFC:

"Als Alternative zu langkettigen PFC mit sieben und mehr fluorierten Kohlenstoffatomen setzen die Unternehmen zunehmend PFC mit einer kürzeren Kohlenstoffkette ein. Doch auch diese Stoffe sind ähnlich persistent wie die langkettigen PFC. Zudem sind kurzkettige PFC sehr mobil und können somit Grundwasser und Rohwasser verunreinigen. Aufgrund ihres geringen Adsorptionspotentials können kurzkettige PFC während der Aufbereitung kaum aus dem Wasser entfernt werden. Diese Verbindungen kommen bereits ubiquitär in der Umwelt vor. Darüber hinaus berichten wissenschaftliche Studien über ihre Toxizität und eine Aufnahme in Pflanzen."

 

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Chemischer GAU!

Zehntausende in Bayern sind kontami-niert mit PFCs, u.a. PFOA und niemand weiß, wie groß die Dunkelziffer ist, das kann niemand sagen. Seit 2006 sind die perfluorierten Chemikalien ein Thema, - seit 12 Jahren, - und immer noch ist NICHTS passiert, was dringend nötig wäre, wie Musterprozesse in West Virginia gegen den Chemiekonzern DuPont zeigen: ....

 

"In der Nähe des DuPont-Chemiewerks in West Virginia gelangten ein halbes Jahrhundert lang PFOA in den Fluss Ohio und sickerten von dort aus in das umliegende Grundwasser. Die Konzen-trationen erreichten teils mehr als 4000 pptDie sog. C8-Studie zeigte "mögliche Verbindungen" zwischen der PFOA-Belastung im Trinkwasser der untersuchten 69 000 Bürger und verschiedenen Beschwerden: Nieren- und Hodenkrebs, Colitis ulcerosa, Erkrankungen der Schilddrüse, Hyper-cholesterinämie und Schwanger-schaftshypertonie. Steenland, einer der Studienleiter, erkennt eine Tendenz, dass der Kontakt mit PFOA und diese Krankheiten miteinander in Zusammenhang stehen.

 

Auch in Bayern sowie weltweit, sofern gemessen wird, finden sich immer mehr PFCs und es geht nicht nur um diese Substanzgruppe, sondern um zehntausende weitere Gifte, die sich in den natürlichen Organismen unspezi-fisch anreichern und zu unbekannten Wirkungen führen. Betrachten wir doch die katastrophale Gesundheits-lage weltweit! - Welchen Anteil daran haben wohl die PFCs oder Perfourierte Tenside - PFTs, - alleine oder in Wechselwirkung mit anderen Giften! -

 

Und was soll uns das sagen?

 

Es ist nicht der einzelnen Stoff, der weg muss! - Es ist das System dahinter, was weg muss. Dank der "Experten" im Auftrag der Industrie mit meist politischen Einfluss auf die legislative, wurde es möglich, den ganzen Planeten innerhalb eines Jahrhunderts irreversibel zu vergiften! Einige wenige, - nämlich die, welche die Zulassungen für die Gifte erteilten, haben daran glänzend verdient, - ALLE anderen müssen akzeptieren und still schweigend leiden. Wie wenig die große Masse bewirken kann sieht man an den vielen Demos gegen die Transatlantischen Verträge oder Agrargifte! - Man macht was man will, - auch wenn alle dagegen sind! - 

 

Das Gesetzt, - es macht Gift legal, - Krankheit zu einem Wirtschaftsfaktor und Wahrheit sowie Vernunft zum Verbrechen. Der Geist derer, die ALLES vergiften ist genauso vergiftet, wie das Umfeld, das diese erschaffen! - 

Nicht das Gift ist also das primäre Problem, sondern die wenigen, die es uns per "Gesetz verabreichen"! - 

 

 

Zum REACH (Umweltbundesamt):


Brisant vom 27.10.2015

Zum eurofins Gutachten:

Verbote, an die sich keiner hält! -

Die Europäische Kommission verbietet das Inverkehrbringen und die Verwendung von PFOS (Perfluoroktansulfonsäure) mit Stichtag 27. Juni 2008 in der Richtlinie 2006/122/EG. Darüber hinaus wird erwogen, PFOS aufgrund ihrer weiträumigen Verbreitung in die Stockholmer-POP-Konvention (Persistent Organic Pollutants) aufzunehmen.