Unsere Erde                           Erdrutsch


17  -  10  -  2018

 

Auch der "Oman-Bozdag" Schlammvulkan ist in hoher Aktivität, was die Lage an der Oberfläche weiter dramatisiert! 

Aserbaidschan: Risse in der Erde

 

Die Erdrutschaktivität durch Starkregen verschärft sich in der Badamdar-Zone im Distrikt Sabail in Baku, Aserbaidschan. Es wird erwartet, dass die schweren Regenfälle anhalten werden, was zu weiterer Destabilisierung der Erde führt! - Am 16. Oktober setzte starker Regen ein und  erhöhte die Gefahr in der Erdrutschzone von Badamdar, - große Erdmassen kamen in  Bewe-gung. Ein Erdrutsch am Hang von Bayil in der Nähe der Straße, die das Dorf Badamdar mit dem "20. Abschnitt" am 12. Oktober verband, verstärkte sich. Der Verkehr wurde daher auf der Straße eingeschränkt und die Bewohner von Privathäusern wurden aufgefordert, ihre Häuser vorübergehend zu verlassen. Die Gas- und Elektrizitätsversorgung wurde für mehrere Häuser vorsichtshalber ausgesetzt. 

 

Vom Oktober bis zum Dezember fallen in der Region um die 210 mm Niederschlag, die jedoch durch ausgiebige vorsaisonale Regengüsse völlig ausgeschwemmt ist, wodurch sich die Dramatik in der kommenden regenreiche Zeit noch deutlich verschärfen kann und auch der aktive Schlamm-Vulkan Oman-Bozdag trägt dazu bei, dass die Gegend um ein weiteres instabil wird. Weitere Risse sowie Erdrutsche sind die logische Konsequenz einer Erde, die immer an Stabilität verliert. 

 

 



14  -  10  -  2018

Flut und Erdrutsch in Sumatra 

 

Mindestens 27 Menschen wurden getötet und Dutzende werden immer noch vermisst, nachdem starker Regen schwere Überschwemmungen und Erdrutsche auf der indonesischen Insel Sumatra verursacht hat. Am schlimmsten betroffen war Nord-Sumatra mit 18 Toten, West-Sumatra mit 8 und Riau mit 1. Diese Region befindet sich gerade in der Regenzeit. Weitere heftige Regenfälle, Überschwemmungen und Erdrutsche werden in Tagen, Wochen und Monaten erwartet.

 

Mindestens 29 Menschen wurden weggefegt, nachdem eine Schule in Muara Saladi, Mandailing Natal Regency, Nordsumatra am Freitag, dem 12. Oktober 2018, von Flutwasser mit Schlamm und Schutt getroffen wurde.

 



13  -  10  -  2018

Bergrutsch in China 

 

In der Provinz Sichuan im Südwesten Chinas blockierte ein Bergkollaps das Flussbett, was zu einem gestauten See führte. Es stellte sich heraus, dass Bewohner von drei Bezirken der autonomen Region Ganzi-Tibet, die sich stromabwärts des Flusses befanden, in Gefahr waren.

Über 10.000 Einwohner aus 51 Dörfern wurden aus dem Katastrophengebiet evakuiert. Nach vorläufigen Schätzungen wurden infolge des Einsturzes 10 Wohngebäude sowie Scheunen in mehreren Dörfern beschädigt. Zum Glück ging alles ohne Opfer und Verletzte.

 

 



12  -  10  -  2018

Erdrutsch in Ost-Uganda 

 

Am Donnerstag, dem 11. Oktober 2018, wurden mindestens 35 Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt als nach massiven Regenfällen ein gewaltiger Erdrutsch abging, der 4 Dörfer und umliegende Gebäude im Bezirk Bududa in Ostuganda. Das Ereignis betrifft Berichten zufolge 4 Dörfer. Diese Bergregion befindet sich derzeit in der Regenzeit von September bis Dezember so dass dort noch mehr Abgänge zu erwarten sind.